Die Chemie der Liebe:
Weshalb verlieben wir uns?

Die eigentliche Frage könnte lauten:

Weshalb verliebt sich denn niemand in mich??

Habt ihr euch schon mal gefragt, weshalb es so wichtig ist, geliebt zu werden? Könnte es möglich sein, dass allgemein "die Liebe" ein utopischer, unerreichbarer Zustand darstellt, welchem wir blind nachrennen?
Über die Liebe gibt es zahlreiche Bücher. Aber was fehlt ist wohl die Praxis, die Realität.

Unsere erste grosse Liebe - vielleicht auch die grösste Liebe unseres Lebens - erfahren wir dort, wo wir sie vielleicht jetzt am wenigsten erwarten...von den Eltern...von der Familie. Dort erfahren wir von Geburt aus Wärme und Sicherheit. Ein Ort, wo wir bedingungslos geliebt werden.

Klingt gut!

Nur ist es in der Realität so, dass diese erste grosse Liebe nie richtig gezeigt wurde; der stille Schrei des Kindes wurde - von den erschöpften Eltern - einfach nicht gehört.
Hier geht es nicht um Schuldzuweisungen. Aber leider erhielten einige von uns diese erste Liebe nicht in dem Umfang, welche für ein glückliches Gedeihen notwendig gewesen wäre.
Wie eine Blume, die während ihres Wachstums zu wenig Sonne erhalten hat, wird sich auch dieses Leben nicht in ihrer ganzen Schönheit entfalten können.
Fehlt uns dann diese Grunderfahrung des bedingungslosen geliebt-werdens, wird das dann in einer anderen Person gesucht.
Leider ist es dann aber so, dass irgendwann auch diese Person nicht die Liebe auf Dauer geben kann, welche man eigentlich braucht. Also geht dann die Biene weiter..von Blume zu Blume...

Der Begriff "Blume" erscheint mir in diesem Kontext passend.
Die Blume (wie wir sie uns jetzt vermutlich vorstellen) ist in einer wunderbaren farbigen Blüte; die Blütenblätter sind weit geöffnet. Ja, diese Blume hat Wasser und genügend Sonne bekommen. Und genau danach wird die hungrige Biene suchen.
Analog dazu werden sich "liebeshungrige Menschen" unbewusst nach möglichen Partnern umschauen, welche die Eigenschaften aufweisen, die den inneren Hunger stillen können.
Das Resultat daraus nennen wir Liebe. Die Suche nach der grossen Liebe.
Hmm..das könnte jetzt ziemlich unromantisch klingen.  Ja, das ist es auch.

Viele Menschen setzen Liebe mit Romantik gleich. Also muss man demzufolge lediglich genug romantisch sein, und dann werden sich reihenweise Männer/Frauen in einen verlieben.
Schon mal aufgefallen, dass das so nicht funktioniert? Ok, in den Liebesfilmen funktioniert das immer so..aber eben nur dort.

Nüchtern betrachtet scheinen gerade diejenigen umschwärmt zu werden, welche sich im Grunde genommen gar nicht so sehr an anderen interessiert zeigen. Wer frech ist, wer sein eigenes Ding durchzieht, ohne sich um andere (Meinungen) zu scheren, wirkt interessant. Bildlich dargestellt: der Rockstar.

Interessante Menschen sind unabhängig und sexuell begehrenswert.
Uninteressante Menschen hingegen sind bedürftig und unattraktiv.

Darüber hinaus gibt es aber eklatante geschlechterspezifische Unterschiede.
Ein Mann verliebt sich durchaus in wenigen Sekunden in das äussere Erscheinungsbild einer Frau.
Eine Frau durchleuchtet (wie ein mobiles Röntgengerät) jedes Teil - ja, jedes Teil.. ;-) - eines Mannes, und entscheidet sich danach, ob daraus etwas ernsthaftes wird.
Für uns Männer ist dieser Vorgang von Frauen sehr schwer nachvollziehbar; für Frauen gilt gegenüber uns Männer dasselbe.

Daraus sollte die eigentliche Frage beantwortet sein.
Wie lautete sie nochmals?


Grüsse dich!
Siegfried Panti





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